2009

Beim zweiten ReNo-Jahrestreffen lernten sich ReNos wie RA-MICRO-Mitarbeiter persönlich kennen

Weiße Schilder mit Pfeilen weisen an diesem Samstag unmissverständlich den Weg: “ReNo Jahrestreffen 2009″ steht auf ihnen, und sie sind entlang eines Wanderweges an Bäume gepinnt. Bunte Anoraks schlängeln sich, den Schildern folgend, durch den Wald gen Dreilinden, Stimmengewirr begleitet das Blätterrascheln. Es ist der 10. Oktober 2009 und auf Wanderschaft sind rund 130 Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellte aus dem Berliner und Brandenburger Raum. Voran läuft Susann Scholz, Organisatorin des Treffens und Geschäftsführerin der RA-MICRO Berlin Brandenburg GmbH.

“Die Wanderung ist eine schöne Möglichkeit für die ReNos, sich kennenzulernen und untereinander auszutauschen”, so Scholz. Neben dem kommunikativen Aspekt sei es aber vor allem ihr Anliegen, den Mitarbeitern aus dem Support-Center in Leipzig ein Gesicht zu verleihen. “Die meisten ReNos haben schon einmal mit den Supportern telefoniert, wenn es Probleme mit der Bedienbarkeit der Software gab. Jetzt lernen sie sich endlich persönlich kennen und haben beim nächsten Telefonat nicht nur die Stimme, sondern den ganzen Menschen vor Augen”, erklärt Scholz. Sie ist die Wanderstrecke am Tag vorher schon einmal abgelaufen und hat die Wegweiser aufgehängt – nun freut sie sich, dass das Wetter mitspielt und das Treffen schon jetzt ein voller Erfolg ist.

Nach einer knappen Stunde erreichen die ReNos den Europarc in Dreilinden. Hier steht die Jurasoft-Halle, die Produktionsstätte für die RA-MICRO-Software. Wo normalerweise Programmierer und Software-Experten stundenlang vor ihren Bildschirmen sitzen, liegen heute Mappen mit Informationsmaterial aus und versüßen Gummibärchen die Vorträge. Die nämlich sind der Hauptprogrammpunkt für die ReNos: Yvonne Glogowski aus dem Support-Center in Leipzig spricht über die Neuerungen im Paragraph 15a des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes. Ulrike George, Rechtsfachwirtin aus Berlin, steuert zu dem Thema einen Praxisbeitrag bei und erklärt, welche Auswirkungen die Änderungen haben und wie die Anrechnung von Gebühren funktioniert. Thomas Schmidt, Anwalt aus Berlin, erläutert in seinem Vortrag die “RA-Suite”, ein Software-Programm, mit dem sich u.a. Recherchen zu Adressen, Schuldnerregister und EMA durchführen lassen. Die ReNos lauschen gespannt und melden sich auch selbst zu Wort, gilt es doch, das Gehörte mit der alltäglichen Arbeitspraxis zu vereinbaren.

Als in der Mittagspause der Duft von Curryhuhn und Gemüsepfanne durch die Halle zieht, taucht plötzlich ein Kamerateam auf. Normalerweise dreht das “E-TV”-Team Filme für die Jurasoft-Produkte, heute blinkt das rote Kameralämpchen für die ReNos. Wie ihnen das Jahrestreffen denn gefalle? “Es ist toll, Kontakt zu den Kolleginnen herzustellen und sich über den Arbeitsalltag auszutauschen”, schwärmt ReNo Sabrina Sander. Für Susann Scholz bedeutet dieses Feedback eine Bestätigung ihres Anliegens. Sie selbst ist tagtäglich in Kanzleien unterwegs und kennt die Probleme und Arbeitsabläufe. “Häufig werden unsere Programme nicht hundertprozentig effektiv genutzt, viele ReNos arbeiten aber auch sehr routiniert mit RA-MICRO. Der Austausch mit den Kolleginnen bietet eine Möglichkeit, seinen Kenntnisstand zu überprüfen und zu erweitern”, so Scholz. Ihre langjährige Erfahrung mit dem Alltag einer Kanzlei bildet dann auch die Grundlage für ihren Vortrag zum Thema Kanzleiorganisation. Am Beispiel der elektronischen Akte führt sie konkret vor, wie der Büroalltag effizienter gestaltet werden kann. Musterarbeitsverträge, Urlaubsanträge oder Adressverwaltung werden so zum Kinderspiel. “Super!”, resümiert eine der ReNos, während sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen in den Shuttlebus steigt, der sie wieder zurück zum Bahnhof bringt, und sie fügt hinzu: “Wir freuen uns auf das ReNo-Jahrestreffen 2010!”